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07.12.2016 / Feuilleton / Seite 3 (Beilage)

Wache Metropole

Venezuelas Hauptstadt ist ein »Ableger des Himmels«. Das Leben hier ist dennoch sehr irdisch

Karlha Velásquez Rivas

Wenn sich der erste Sonnenstrahl über dem Grün des Ávila-Massivs zeigt, erwacht die große Stadt. Viele Wege führen durch sie hindurch. Schon kurz nach fünf Uhr steigen die ersten eiligen Caraqueños in die »Camioneticas«, Minibusse, die ohne feste Haltestellen überall dort Fahrgäste aufnehmen, wo ihnen ein Arm entgegengestreckt wird. Auf den Hauptstraßen, welche die übervölkerten Viertel durchziehen, bieten außerdem Mototaxistas ihre Dienste jedem an, der auf ihre Motorräder hinten aufsteigen mag.

Andere nehmen lieber die Metro. Die U-Bahn mit ihren rot-weißen Zügen, die auf vier Linien derzeit insgesamt 47 Stationen verbindet, bringt nun vor allem Menschen aus der Peripherie von Caracas in dessen Zentrum. Und auch für Reisende von außerhalb ist sie das ideale Verkehrsmittel, um die Stadt zu erforschen. Ihr Netz reicht von den Zonen der ärmeren Bewohner im Westen und Südwesten bis zu den Nobelvierteln im Osten. Die Metro ist schnell, sicher und sehr billig...

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