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15.06.2016 / Feuilleton / Seite 8 (Beilage)

Die zweite Heimat

Für Stephen Petranek haben private Unternehmen in Sachen Marskolonisation die Nase vorn

Thomas Wagner

Treibende Kraft der US-Raumfahrt sind heute Milliardäre aus dem Silicon Valley. So lässt Amazon-Gründer Jeff Bezos von seinem Unternehmen Blue Origin Triebwerke für die »Atlas V«-Raketen bauen, mit denen die US-Weltraumbehörde NASA die Boeing-Raumkapsel »CST-100« ins All befördern will. Superreiche Unternehmer wie Googles Mitbegründer Larry Page, der Microsoft-Mitgründer Paul Allen oder der ehemalige Plattenfirmenboss Richard Branson (Virgin Records) investieren riesige Summen, um am privaten Wettlauf zum Roten Planeten teilzunehmen.

Realistische Chancen, die NASA dabei auszustechen, hat nach Ansicht des Wissenschaftsjournalisten Stephen Petranek allein das von Elon Musk im Jahr 2002 gegründete Unternehmen Space Explora­tion Technologies Corporation (SpaceX). Als die von ihm entwickelte »Dragon«-Kapsel 2012 zum ersten mal erfolgreich an die Internationalen Raumstation andockte, war der Beweis erbracht, dass ein privates Unternehmen in der Lage sein würde, ...

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