Gegründet 1947 Mittwoch, 17. Juli 2019, Nr. 163
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15.06.2016 / Feuilleton / Seite 3 (Beilage)

»Meine Aufgabe ist simpel: Das Unfassbare in Worte zu fassen«

Man kann die Erdlinge nicht ernst nehmen. Ein Gespräch mit Dariusz Muszer

Gerd Bedszent

Sie haben, wenn man den Angaben Ihres Verlages trauen darf, ein kunterbuntes Berufsleben hinter sich.

Den Verlegern darf man grundsätzlich nicht trauen, aber eins ist sicher: Im Falle meines Berufslebens hat der A1 Verlag aus München mächtig untertrieben. Man wollte die potentiellen Leser mit meinen 35 Jobs nicht erschrecken. Nicht mal ein Pole kann so vielseitig sein.

Wann ging das bei Ihnen mit dem Schreiben los?

Mein erstes Buch habe ich als Neunjähriger geschrieben. Daraus können wir schließen, dass ich als Beobachter und Bewahrer menschlicher Gedanken auf die Erde geschickt wurde. Meine Aufgabe ist simpel: das Unfassbare in Worte zu fassen. Und ich versuche, meine Pflicht so gut wie möglich zu erfüllen. Im Namen derer, die nicht schreiben können oder gerade etwas Besseres zu tun haben. Ich schaue mich also um, und dann erzähle ich meinem Computer alles, was ich durchgekaut habe.

Warum schreiben Sie auf deutsch?

Zur Zeit verwende ich zwei Schreibsprachen...

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