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27.04.2016 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 12 (Beilage)

Fehlende Einigkeit

Die Gewerkschaftsbewegung in Griechenland ist stark an den Parteien orientiert. Mobilisierung aller Linken nicht möglich

Heike Schrader, Athen

Die Geduld der Gewerkschaften mit der Syriza-Regierung ist erschöpft. Die unbeirrte Weiterführung der mit den Gläubigern Griechenlands vereinbarten Austeritätspolitik hat die Lohnabhängigen zurück auf die Straße gebracht. Bei den drei Generalstreiks seit November vergangenen Jahres standen weitere Steuererhöhungen und Rentenkürzungen im Mittelpunkt. Bis auf die, an der Kommunistischen Partei Griechenlands, KKE, orientierte Gewerkschaftsfraktion ­PAME sind die etablierten Gewerkschaften dabei jedoch nicht in der Lage, beeindruckende Mengen von Menschen zu mobilisieren.

Dies hat zum einen mit altbekannten Problemen zu tun. So sind weniger als zehn Prozent der Angestellten in der privaten Wirtschaft gewerkschaftlich organisiert. Nur im öffentlichen Dienst und bei den längst privatisierten Schlüsselbranchen für das Gemeinwohl – Wasser- sowie Energieversorgung und Telekommunikation – sind mehr Menschen Mitglied.

Darüber hinaus bestehen Gewerkschaftsorganisatione...

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