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12.08.2015 / 0 / Seite 17 (Beilage)

It’s blowin’ in the wind

2015 ist das UN-Jahr des Bodens. Die Grundlage unserer Ernährung wird dennoch weiter bedenkenlos zerstört. Die wertvolle Krume verweht, wird weggeschwemmt, zubetoniert, versalzen

Jana Frielinghaus

Demnächst müssen die auf der Welt produzierten Lebensmittel für zehn Milliarden statt für gegenwärtig sieben Milliarden Menschen reichen. Trotzdem gehen jedes Jahr mindestens 12,5 Millionen Hektar Ackerland verloren – meist unwiderruflich. Und das Problem gelangt nur langsam ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Die Vereinten Nationen haben es zur Chefsache erklärt und 2015 zum »Internationalen Jahr des Bodens« ausgerufen.

Die Ursachen für die gravierenden Bodenverluste sind vielfältig. Felix zu Löwenstein hat ihnen zwei Kapitel seines von der ersten bis zur letzten Seite hoch brisanten und obendrein spannend geschriebenen Buches »Food Crash« gewidmet. Er zitiert den US-Ökologen David Pimentel, nach dessen Berechnungen weltweit allein durch sogenannte Degradation jedes Jahr zehn Millionen Hektar Ackerkrume verschwinden. Sie werden buchstäblich vom Wind verweht oder fortgeschwemmt. Den daraus resultierenden globalen volkswirtschaftlichen Schaden ...

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