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08.05.2015 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Partisanen gegen die Besatzer

Wer in Dänemark während des Zweiten Weltkriegs Kommunist war, war im Widerstand

Martin Hedlund Fink

Als die Truppen Nazideutschlands am 9. April 1940 in Dänemark einmarschierten, fanden sich die dänischen Kommunisten in einer seltsamen Lage wieder.

Trotz des extremen Antikommunismus des Naziregimes hatte Deutschland einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion unterzeichnet. Hinzu kam, dass die dänische Regierung die Besatzung bereitwillig akzeptierte und aktiv mit Deutschland zusammenarbeitete. Aufgrund dieser Umstände gingen die Nazis nicht unmittelbar gegen die Dänische Kommunistische Partei (DKP) vor.

In der DKP war man sich einig, dass die Partei mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später in den Untergrund gezwungen werden würde. Die Kommunisten arbeiteten so lange wie möglich legal – auch im Parlament –, aber nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 wurde die Illegalität unvermeidlich.

Die Polizei und das Justizministerium erhielten von den deutschen Behörden früh eine Warnung. Die Deutschen übergaben ihnen ...

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