Gegründet 1947 Mittwoch, 20. Februar 2019, Nr. 43
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04.03.2015 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Abstecher ins Jenseits

Fast menschenleere Gegenden: Portugals Alentejo hat die Ruhe weg

Peter Steiniger

Runter von der Autobahn! Wer ins Paradies gelangen möchte, sollte nicht den schnellsten, sondern den schönsten Weg dorthin einschlagen. Ein solches von der Natur geformtes Idyll ist die Landschaft um das ehrwürdige Städtchen Nisa im Osten des Alto (Oberen) Alentejo. Gut vier Stunden dauert die vierrädrige Fahrt von Lissabon. Man überquert zunächst die mehr als 17 Kilometer lange Vasco-da-Gama-Brücke, welche im langen Bogen die innere Tejomündung überspannt. Dann wird Kurs auf Osten gesetzt. Schnurgerade geht es erst einmal die Nationalstraße 251 entlang, Pinienwälder und wuchernder Eukalyptus ziehen vorbei, gefolgt von Olivenhainen, Kohlfeldern und unzähligen Korkeichen, Orangen leuchten, Reissilos grüßen, bald lassen sich nur noch wenige menschliche Ansiedlungen blicken. Etwa auf halber Strecke, bei der Kleinstadt Mora, erfolgt ein scharfer Schwenk nach Norden, um das Schauspiel der Talsperre Montargil zu erleben. Der Rest der Fahrt wird stetig kurviger,...

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