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08.10.2014 / 0 / Seite 99 (Beilage)

Roboterherrschaft

Nick Bostrom spekuliert über eine kommende »Superintelligenz«

Thomas Wagner

Was passiert, wenn Forscher eine Maschine bauen, die den Menschen an geistiger Kapazität weit übertrifft? Würde diese »Superintelligenz« die Existenz unserer Gattung gefährden? Und gäbe es für die Menschheit dann überhaupt noch eine Möglichkeit, der drohenden Vernichtung zu entgehen? Leute, die sich mit solchen Fragen befassen, vermutet man gewöhnlich in esoterischen Internetforen oder Science-Fiction-Clubs. In diesem Fall ist das anders. Nick Bostrom ist ordentlicher Philosophieprofessor an der britischen Oxford University, und er leitet ein eigenes Institut, dessen Mitarbeiter sich mit der Einschätzung des Gefahrenpotentials von sogenannten Risikotechnologien beschäftigen. Sein aktuelles Buch, »Superintelligence. Paths, Dangers, Stategies«, ist im Juni in der renommierten Oxford University Press erschienen. Die deutsche Übersetzung ist für November im Suhrkamp-Verlag angekündigt.

Den Grundgedanken fasst Bostrom in eine Fabel. Die geht so: Die Spatz...

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