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06.09.2014 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Unaufgeklärtes Massaker

Die Umstände des faschistischen Pogroms am 2. Mai 2014 in Odessa sollen offenbar im dunkeln bleiben

Reinhard Lauterbach

Drei Monate nach dem Pogrom im Gewerkschaftshaus von Odessa mit mindestens 48 Toten und 200 Verletzten will die ukrainische Staatsanwaltschaft offenbar die Einstellung der Ermittlungen vorbereiten. Was Anfang August der zuständige Gebietsstaatsanwalt vor der Presse zum Stand der Untersuchungen mitteilte, legt jedenfalls diesen Schluß nahe. Nach seiner Darstellung sollen 33 Bürger Rußlands und der von Moldau abgespaltenen Republik Transnistrien (Eigenbezeichnung: Pridnestrowien) für das Massaker verantwortlich sein. Haftbefehle seien ausgestellt, aber die Verdächtigen hätten sich den ukrainischen Behörden durch die Flucht entzogen, heißt es.

Damit verkündete der Staatsanwalt von Odessa ein Wunder: die Auferstehung der Verdächtigen. Zunächst hatten die Kiewer Behörden nämlich verbreitet, unter den Opfern seien 25 Russen und Transnistrier, und diese Provokateure hätten auch den Brand im Innern des Gewerkschaftshauses gelegt. Schon diese Version hatte eine g...

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