Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Dienstag, 21. Mai 2019, Nr. 116
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06.08.2014 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Genug Land zum Leben?

Wie der Anbau von Agrotreibstoff- und Futterpflanzen Nahrungsknappheit verschärft. Die Beispiele Soja in Paraguay und Palmöl in Südostasien

Irene Knoke und Friedel Hütz-Adams

In den vergangenen Jahren hat sich weltweit die Debatte über die Nutzung von Land zugespitzt. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der begrenzten Menge an verfügbaren Flächen für die Produktion von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Klimaveränderungen, Erosion, Versalzung oder Wassermangel führen darüber hinaus zum Verlust bisher fruchtbarer Felder. Die voranschreitende Abholzung wichtiger Regenwaldgebiete zur Schaffung neuer Anbauflächen oder von Weideland beschleunigt wiederum den Klimawandel.

Bei all dem wächst die Weltbevölkerung weiter stetig. Dazu kommt die rasante ökonomische Entwicklung vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern: Sie bedingt das Entstehen neuen Wohlstands und damit veränderter Konsumgewohnheiten. Doch damit nicht genug: Auch der Boom der nachwachsenden Rohstoffe für die industrielle und energetische Nutzung hat die Konkurrenz um Ackerland verschärft. Anhand der Beispiele der sich ausweitenden Soj...

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