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06.08.2014 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Reis – wirklich für Afrika?

Die »Allianz für eine Grüne Revolution« und die Entwicklungspolitik wollen Kleinbauern helfen. Vor allem aber wirken ihre Programme als Türöffner für transnationale Unternehmen

Uwe Hoering

Steigende Preise machen Investitionen in den Reisanbau in Afrika attraktiv. Wenn man den Managern der Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA), glaubt, werden davon Kleinbauern profitieren, und der Kontinent wird in wenigen Jahren sogar Reis exportieren können. Die »Brotkorbstrategie« werde kleinen Farmern helfen »und einen Durchbruch bei der landwirtschaftlichen Produktion bringen«, verkündete AGRA-Präsident Namanga Ngongi vor vier Jahren. Der sprunghafte Anstieg der Getreidepreise 2007 war der Anstoß für ehrgeizige Pläne. Staat, Entwicklungsinstitutionen und Investoren sollten ihre Mittel auf »Regionen mit hohem Potential«, also mit guten Böden und günstigem Klima, konzentrieren. Dadurch könnte die Reisanbaufläche beispielsweise im Norden Ghanas auf 400000 Hektar vervierfacht werden und der Selbstversorgungsgrad des Landes von 30 auf 80 Prozent steigen. Weitere Staaten auf der AGRA-Liste für die »Aktion ...

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