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06.08.2014 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Ein vergiftetes Geschenk

Fortschritt mit Pferdefuß: Im Juni beschlossen die EU-Umweltminister Regelungen, nach denen Nationalstaaten den Anbau von Genpflanzen untersagen können

Mute Schimpf

Wenn Umweltminister neue Regeln für Verbote des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen diskutieren, ist zu erwarten, daß Umweltverbände dies begrüßen. Warum also nennt Friends of the Earth Europe den Beschluß der EU-Umweltminister dann ein vergiftetes Geschenk? Und warum sprechen andere Kritiker von einem »Trojanischen Pferd« der Gentechnikindustrie?

Seit Jahren haben Umweltminister vieler Regierungen quer durch die Europäische Union sich dafür eingesetzt, daß keine neuen gentechnisch veränderten Pflanzen (oft auch unter dem Begriff Genetically modified organisms, GMO, subsumiert) zugelassen werden, und Vorgaben gefordert, die die konventionelle und ökologische Lebensmittelerzeugung vor gentechnischen Verunreinigungen schützen. Der Beschluß der EU-Umweltminister vom 12. Juni dieses Jahres löst diese Forderungen jedoch nicht ein. Vielmehr gibt er Gentechnikunternehmen erstmals die Macht, staatliche GMO-Anbauverbote entweder zu genehmigen...

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