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23.07.2014 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Die Armut im Hinterhof

Die USA versuchen seit über 200 Jahren, ihren Einfluß auf Lateinamerika geltend zu machen – bis heute. Dabei geht es um Rohstoffe und Absatzmärkte.

Volker Hermsdorf

Mit einer Vielzahl von Bodenschätzen in riesigen Mengen ist Lateinamerika bis heute der größte Rohstofflieferant der Welt. Während die Kolonialmächte früher vor allem durch Gold, Silber, Zuckerrohr, Kakao und Baumwolle aus der Region zu Reichtum kamen, sind heute fossile Brennstoffe, Metalle und Minerale die Objekte der Begierde von Industrienationen und transnationalen Konzernen. Die Konsequenzen für die Mehrheit der Bevölkerung beschrieb der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano mit dem Satz: »Die Armut des Menschen als Ergebnis des Reichtums der Erde.«

Die USA, die Lateinamerika stets offen als ihren »Hinterhof« bezeichnet haben, sehen aber nicht nur die Rohstoffvorkommen, sondern auch einen gewaltigen Absatzmarkt. In der Region von Mexiko bis Chile leben knapp 600 Millionen Menschen. Deren Nachbar im Norden sieht es seit 200 Jahren als sein Recht an, die eigenen wirtschaftlichen und politischen Interessen mit allen Mitte...

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