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28.04.2014 / 0 / Seite 9 (Beilage)

Umkämpfte Untergrenze

Mindestlohn: Widerstand gegen Ausnahmen für Jugendliche und Langzeitarbeitslose. Gewerkschafter fordern deutliche Erhöhung

Daniel Behruzi

Es ist der aktuell wohl wichtigste Konflikt zwischen Kapital und Arbeit: der Kampf um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Die Unternehmerseite jedenfalls nutzt alle Kanäle zu den Entscheidungsträgern der großen Koalition, um die Lohnuntergrenze aufzuweichen. Diese ist mit 8,50 Euro pro Stunde ohnehin sehr niedrig, und wurde von Union und SPD allein aufgrund des Drucks von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Linkspartei auf die Tagesordnung gesetzt. Das hatte bereits Folgen. Sprach Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zu Beginn noch von einem flächendeckenden Mindestlohn, der alle Beschäftigten erfassen sollte, sind nun schon gravierende Ausnahmen vorgesehen. Dagegen regt sich Widerstand.

»Wer ohne Ausnahmen, flächendeckend und einheitlich ankündigt, sollte auch einen Gesetzentwurf ohne Ausnahmen vorlegen«, so die Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG), Michaela Rosenberger, in ihrer Reaktion auf ...

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