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16.04.2014 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Der neue Auftritt

Wenige Jahre nach 1918 war der deutsche Imperialismus wieder mächtig. Eine Analyse von 1928

Richard Sorge

Richard Sorge (1895-1944) ist vor allem als Kundschafter der Sowjetunion bekannt, seine Beiträge zur Verbreitung des Marxismus sind faktisch vergessen. Dabei hatte er nicht nur großen Anteil an der Entstehung des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main 1924 und den damit verbundenen Arbeiten an der ersten Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA), sondern veröffentlichte auch eigene Beiträge zur politischen Ökonomie mit zum Teil großer Resonanz. Das traf nach dem Urteil des Wirtschaftshistorikers Jürgen Kuczynski (1904–1997) vor allem auf das Buch »Der neue deutsche Imperialismus« zu, das 1928 unter Sorges Pseudonym R. Sonter mit einer Auflage von 5000 Exemplaren erschien. Im Vorwort zur Neuausgabe 1988 im Berliner Dietz Verlag schrieb Kuczynski: »Es öffnete uns die Augen für das, was Lenin in seinem Werk über den Imperialismus geleistet hat.« Beide Bücher, das Lenins und das Sorges, hätten er und andere Propagandisten etwa...

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