Gegründet 1947 Dienstag, 25. Februar 2020, Nr. 47
Die junge Welt wird von 2229 GenossInnen herausgegeben
29.01.2014 / 0 / Seite 14 (Beilage)

Krieg ist nicht unvermeidbar

1914 wie 2014 gilt: Kein Imperialismus ohne Militarismus. Aber die Antikriegskräfte in der Welt sind nicht erfolglos

Maria do Socorro Gomes Coelho

Vor 100 Jahren begann einer der blutigsten militärischen Konflikte der Geschichte. Am 31. Juli 1914 wurde der Erste Weltkrieg erklärt. (…) Aus der Sicht Rosa Luxemburgs wurde der Erste Weltkrieg durch innerimperialistische Auseinandersetzungen ausgelöst, und sie sprach von zwei möglichen Ergebnissen: Ende des Kapitalismus oder Verfall der menschlichen Zivilisation. Sie faßte dies in die berühmte Aussage: Sozialismus oder Barbarei.

Das ist bis in die heutigen Tage hinein aktuell. Der Krieg brach im Ergebnis schwerwiegender wirtschaftlicher, sozialer und geopolitischer Probleme in den wichtigsten europäischen Ländern aus. Es war eine Zeit, in der der Kapitalismus in eine neue Etappe eintrat – die Etappe des Imperialismus, des Monopolkapitalismus. Seine Hauptmerkmale sind die Herrschaft des Finanzkapitals, der Kapitalexport, die Ausplünderung von Rohstoffen, eine intensive und erbarmungslose Konkurrenz im Handel und der Kampf zwischen den polit...

Artikel-Länge: 18770 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €