Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
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06.11.2013 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Kapitalistischer Realismus

Keine Atempause. Grundproblem des modernen Kapitalismus: »Leben und Arbeit werden untrennbar«. Noch in den 70ern war das streng geschieden. Damals wollten sich nur Hippies in der Arbeit privat verwirklichen, heute ist das eine allgemeine Management-Regel. Smart sein, flexibel sein, sich einbringen und zwar immer mehr, als verlangt wird. Das schafft für Fisher ein Gefühl »reflexiver Ohnmacht«.

Gangsta Rap und die Neo-Noir-Krimis von James Ellroy machen es vor: Eine Überidentifikation mit dem Kapital. »Unabhängig« heißt nicht mehr außerhalb, sondern innerhalb des Mainstreams. Deshalb sind die utopischen Ambitionen von Rockmusik mit Kurt Cobain g...

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