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01.11.2013 / 0 / Seite 8 (Beilage)

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Münchner Forscher beschreiben die Geschichte der Jungen Welt

Peter Rau

Wie schreibt man die Geschichte einer Zeitung, zumal die der auflagenstärksten Tageszeitung der im Westen einst wie heute ungeliebten DDR? Wer an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität im Bereich Kommunikationswissenschaften beschäftigt ist, hat dazu diverse Möglichkeiten. Mann bzw. Frau begibt sich in Archive, blättert in alten Zeitungsausgaben, hinterfragt, was andere zum Thema zu sagen hatten und bittet nicht zuletzt Aktive von einst in den Zeugenstand.

So wenigstens sind Anke Fiedler und Michael Meyen vorgegangen. Als Titel wählten sie einen damals gängigen Werbeslogan der für ein jugendliches Publikum gedachten Zeitung, und sie beschränkten ihre Untersuchung denn auch im wesentlichen auf die DDR-Zeit, selbst wenn markante Eckpunkte der Entwicklung zur heutigen jungen Welt nicht ausgespart bleiben. Fiedler, geboren 1981 in Stuttgart, und Meyen, geboren 1967 in Bergen auf Rügen, der 1988 noch in der DDR sein Journalistikstudium aufnahm, haben sic...

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