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23.10.2013 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Unbequemer Völkermord

Namibia: Erinnerung an Vernichtungskrieg gegen Herero und Nama paßt nicht ins politische Kalkül

Christian Selz

Die Forderung wiederholt sich alljährlich: »Völkermord verjährt nicht!« mahnte das gleichnamige Kampagnenbündnis auch in diesem Jahr pünktlich zum 2. Oktober, dem 109 Jahrestag des »Vernichtungsbefehls« Lothar von Trothas. »Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auf sie schießen«, hatte der Kommandeur der kaiserlichen »Schutztruppe« in seiner als »Brief an das Volk der Herero« verfaßten Order gedroht. Die »Deutsche Grenze«, die von Trotha meinte, verlief damals nicht am Hindukusch, sondern durch die Kalahari, die prägende Halbwüste des südwestlichen Afrikas. Dort in der Omaheke, wie die dort lebenden Herero den Teil der sandigen Ebene auf dem Territorium des heutigen Namibias nennen, versperrten oder vergifteten seine Soldaten die Wasser...

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