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09.10.2013 / 0 / Seite 12 (Beilage)

Jenseits der Klischees

Liselotte Welskopf-Henrich hat engagierte Indianerromane geschrieben. Der Palisander Verlag hat sie neu aufgelegt

Monika Seiller

Während im Westen Deutschlands die Leidenschaft für die Indianer meist der Lektüre der Karl-May-Bücher entsprang, waren es in der DDR vor allem die Romane von Liselotte Welskopf-Henrich, welche die Begeisterung der Leser entfachten. Mit ihrem Romanzyklus über »Die große Bärin« schrieb sie einen Bestseller. Im Gegensatz zu den romantischen Klischees und Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Winnetou & Co. sind ihre Bücher keine reinen Phantasieprodukte, sondern entstanden nach gründlichen Recherchen. Anders als Karl May verstand sich Welskopf-Henrich zudem nicht nur als Autorin, sondern vor allem auch als Kämpferin für die indianische Sache. Ihre fünfteilige Romanreihe »Das Blut des Adlers«, die vom Palisander Verlag seit dem Frühjahr 2013 in einer Neuedition herausgebracht wird, greift die Ereignisse der 1960er und 1970er Jahre auf, als sich der indianische Widerstand neu zu formieren begann. Höhepunkt war die Besetzung von Wounded Knee...

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