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18.09.2013 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Chance und Risiko

Energetische Gebäudesanierung kann Heizkosten enorm senken. Doch erst mal könnten die Bewohner ­kräftig draufzahlen. Das wollen Mieterbund und Linke verhindern

Wolfgang Pomrehn

Beim Stichwort »Energiewende« denken die meisten Menschen zuerst an Atomkraftwerke, Solaranlagen und vielleicht noch an ihre Stromrechnung. Dabei macht die elektrische Energie nur rund ein Fünftel des deutschen Endenergieverbrauchs aus. Das heißt: Lediglich rund 20 Prozent der von Gewerbe und Industrie, Haushalten und dem Verkehrssektor eingesetzten Energie kommt aus der Steckdose. Einen erheblich größeren Anteil hat hingegen der Wärmesektor. Im Durchschnitt rund die Hälfte des Öls, der Kohle, des Erdgases und der Biomasse, die hierzulande verbraucht werden, gehen für Heizen und Warmwasser drauf.

Diese könnten zwar – zumindest teilweise – durch umweltfreundlichere Brennstoffe ersetzt werden. Durch Holzpellets zum Beispiel oder durch Solarthermie, die Sonnenenergie für Heizung oder Warmwasserversorgung einfängt. Auch der Umstieg auf Erdgas ist gegenüber Kohle oder Öl schon ein Fortschritt; und die in Mode kommenden Mini- ...

Artikel-Länge: 6300 Zeichen

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