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31.08.2013 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Putsch und Invasion

Aggressive Außenpolitik der USA: Die Monroe-Strategie richtet sich gegen das Völkerrecht und die Souveränität der Staaten

Gotthold Schramm

BU: Walter Womacka, »Gefangene« aus dem Zyklus »In Chile herrscht Ruhe«, 1973, Graphit

In der zweiten Hälfte dieses Jahres wird an zwei Ereignisse erinnert, die Millionen Menschen bewegten und Ausdruck aggressiver Außenpolitik der USA sind. Vor 40 Jahren, am 11. September 1973, wurde das nach freien Wahlen gebildete demokratische Regierungsbündnis unter Salvador Allende in Chile durch einen von der CIA organisierten und unterstützten Militärputsch beseitigt. Vor 30 Jahren, am 25. Oktober 1983, landeten US-Truppen auf der karibischen Insel Grenada, putschten gegen die Regierungspartei der New Jewel Movement und installierten eine US-getreue Regierung. Beide gegen das Völkerrecht und gegen die Souveränität selbständiger Staaten gerichteten Aktionen sind in der Monroe-Strategie der USA begründet.

James Monroe regierte als 5. Präsident der USA von 1816 bis 1825. Die nach ihm benannte, 1823 erlassene Monroe-Doktrin warnte die europäis...



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