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15.05.2013 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Beileibe kein Glücksfall

Der »Hochschulpakt 2020« verspricht höhere Bildungsausgaben. Berücksichtigt man die steigenden Studierendenzahlen bleibt davon nichts

Henrike Otto

Kritiker des deutschen Bildungssystems beanstanden im Bereich der Hochschulen neben dem erschwerten Hochschulzugang für Studierende aus einkommensschwächeren Haushalten zumeist die strukturelle Unterfinanzierung der Bildungseinrichtungen. Schaut man in den Bildungsfinanzbericht von 2012 erscheint zumindest der letztere Kritikpunkt hinfällig. Spiegel online berichtete Ende letzten Jahres unter der Überschrift »Mehr Geld für Bildung als je zuvor«, Bund, Länder und Kommunen hätten mehr als 110 Milliarden Euro an öffentlichen Ausgaben für die Bildung eingeplant. Das wären knapp fünf Milliarden mehr als 2011, 25 Milliarden davon sollten an die Hochschulen gehen.

Am 12. April 2013 entschied zudem die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) die Ausgaben für den »Hochschulpakt 2020« bis 2015 um 4,4 Mrd. Euro auf über sieben Mrd. Euro zu erhöhen, wobei die endgültige Entscheidung der Bundesregierung zu diesem Vorhaben ...

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