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15.05.2013 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Etwas ist faul

Im Staate Dänemark greifen die Kommunen die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst an. Die dänischen Lehrer waren vier Wochen lang ausgesperrt

Freja Wedenborg

Nachdem sich die dänischen Regierungsparteien auf Veranstaltungen rund um den 1. Mai scharfer Kritik ausgesetzt sahen, erwägt jetzt eine Reihe von hohen Gewerkschaftsfunktionären im öffentlichen Sektor den Regierungsangriffen auf die Reste des Wohlfahrtstaates zu begegnen.

Die Gewerkschaften sehen sich in der Pflicht, eine angemessene Reaktion auf die rüden Attacken der Dienstherren im öffentlichen Dienst gegen die Lehrer zu finden. Nicht zuletzt deshalb, weil andere Berufsgruppen mit ähnlichen Maßnahmen konfrontiert sein könnten.

Die Lehrer der öffentlichen Schulen streiten sich mit ihren Vorgesetzten in den Kommunen um die Arbeitszeit. Ausgelöst wurde die Auseinandersetzung im vergangenen Dezember, als die sozialdemokratische Bildungsministerin Christine Antorini den Entwurf einer Schulreform vorlegte, zu deren Finanzierung den Pädagogen zwei Stunden Zeit zur Vorbereitung ihres Unterrichts gestrichen werden sollten. Da Antorini mit diesem Papier nur w...



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