Gegründet 1947 Donnerstag, 20. Juni 2019, Nr. 140
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
15.05.2013 / 0 / Seite 5 (Beilage)

»Nachwuchs« bis zur Rente

Arbeitsplätze an Universitäten gehören zu den prekärsten in Deutschland

Heidrun Jänchen

Von außen sieht es wie ein Traumjob aus, und die Begeisterung für die Arbeit tröstet über vieles hinweg: Arbeiten in der Forschung. Tatsächlich aber hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten ein spezifisches universitäres Prekariat herausgebildet, das zeitweilig gut bezahlt wird, sich aber von Befristung zu Befristung durchhangelt. Vor kurzem veröffentlichte ein Forschungskonsor­tium unter Leitung von Dr. Anke Burkhardt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg den »Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013«.

Bereits die Überschrift birgt Zündstoff, denn »Nachwuchs«, das können Wissenschaftler Mitte Vierzig sein, die es einfach noch nicht geschafft haben, eine Berufung auf eine der wenigen Professorenstellen zu bekommen. Professoren, Bibliothekarinnen und Hausmeister – das sind die sicheren Arbeitsplätze im Wissenschaftsbetrieb. Dagegen haben gerade einmal 32 Prozent des wissenschaftlichen Personals an de...

Artikel-Länge: 8527 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €