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08.03.2013 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Ohne viel Aufhebens

Der Berliner Frauenwiderstand 1933–1945 war vielgestaltig. Aktive Kämpferinnen oft im Schatten der Männer. Unterstützung Verfolgter hielt man lange für nicht erwähnenswert

Claudia von Gélieu

Die Kraft des zivilen Ungehorsams, die Kraft der Liebe bezwingen die Gewalt der Diktatur«, heißt es auf dem Denkmal »Frauenprotest in der Rosenstraße«. Dies ist die Erklärung der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger für den erfolgreichen Widerstand von Frauen, der vor 70 Jahren die Freilassung von mehr als 2000 jüdischen Angehörigen erreichte – und der in Deutschland erst 1995 umfassend gewürdigt wurde. Ende Februar 1943 hatten SS und Gestapo begonnen, die noch verbliebenen Berliner Juden zu verhaften und in Sammellager zu verschleppen. Diejenigen, die in »Mischehen« lebten, wurden in ein Gebäude der jüdischen Gemeinde in der Rosenstraße in Berlin-Mitte gebracht. Vom 1. bis 6. März 1943 harrten dort vor allem Ehefrauen der Internierten aus und forderten ihre Freilassung.

Die Fahne hoch gehalten

Solange organisierte Gegnerschaft gegen das Naziregime und Märtyrertum im Mittelpunkt der Geschichte des Widerstandes stand...

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