Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. Februar 2019, Nr. 46
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12.01.2013 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Erwünschte Verstärkung

Die griechische Partei Chrysi Avgi beruft sich auf die NSDAP. Ihren rasanten Aufstieg hat das nicht ­behindert. Für ihn war das Bett seit mehreren Jahren bereitet

Dimitris Psarras

Der dramatische Anstieg neofaschistischer Aktivitäten in Griechenland zeigt eine Schwäche antifaschistischer Kräfte auf. Informationen über faschistische Organisationen, ihre Mitglieder und deren Aktivitäten sind zwar vorhanden, es gibt jedoch keine Organisationen oder Recherchezentren, die sich mit deren Sammlung und Auswertung systematisch beschäftigen. Vor diesem Hintergrund ist das im Oktober in Griechenland erschienene, fast 500 Seiten lange »Schwarzbuch Chrysi Avgi« von Dimitris Psarras umso wichtiger.
An der Recherche waren neben dem hauptberuflich als Journalist tätigen Autor eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Insofern ist das Buch ein kollektives Werk. Psarras konzentrierte sich auf die Analyse der Bedingungen, die den Aufstieg der Partei begünstigten, und stieß insbesondere auf deren gute Beziehungen zu Teilen der Griechischen Orthodoxen Kirche und den Sicherheitsorganen.
Der 1953 in Athen geborene Autor ist Mitglied ...

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