Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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10.10.2012 / 0 / Seite 13 (Beilage)

Die Angestellten des Westens

Die Ndrangheta als eine Art SS: Wie die Mafia auch im »sauberen« Norditalien Fuß gefaßt hat. Von Ambros Waibel

Ambros Waibel

Die Telekom läßt gerade mal wieder unglaublich kreativ für sich werben: Mit dem berühmten Angebot, das man nicht ablehnen kann; und auch der Klett-Cotta-Verlag konnte dem Schwachsinn einfach nicht widerstehen, das überhaupt nicht verkehrte Buch »Die Mafia – 100 Fragen, 100 Antworten« des renommierten Journalisten Attilio Bolzoni mit einem »Mafia-Gewinnspiel« zu vermarkten.

Es ist eben so: In Deutschland gibt es – die Morde von Duisburg im August 2007 hin oder her – Lokale, die »Kuchen-« oder »Schnitzel-Mafia« heißen – aber die italienischen Mafien und ihre »locali«, ihre Stützpunkte also, die gibt es so gut wie nicht. Beziehungsweise: Es gibt sie schon. Aber eben da drunten, in diesem immer noch auf gespenstische Weise exotischen Land, keine zwei Flugstunden von der deutschen Hauptstadt entfernt. Insofern ist höchste Skepsis angebracht gegenüber jeder ...

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