Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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16.05.2012 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Kein rechtsfreier Raum

Auch im Nebenjob gelten arbeitsrechtliche Mindeststandards. DGB-Jugend bietet in mehreren Städten Beratung für Studierende an

Mirko Knoche

Das BAföG reicht hinten und vorne nicht, oder man bekommt gar keins und muß sich allein durchschlagen. Oder Papa zahlt die Miete, und der Rest vom Geld muß irgendwo anders herkommen. Nach der letzten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks von 2010 erhalten zwar 87 Prozent der Studierenden Unterstützung aus dem Elternhaus, dennoch müssen knapp zwei Drittel aller Hochschüler arbeiten gehen, und nur 23 Prozent beziehen überhaupt BAföG. Welche Rechte sie im Job haben, wissen die wenigsten.

Die Bedeutung des Nebenverdiensts zeigen weitere Angaben der Sozialerhebung. Die Eltern zahlten im Beobachtungszeitraum 2009 durchschnittlich 445 Euro im Monat, das ­BAföG-Amt 430 Euro und der Arbeitgeber 323 Euro. Wo das Amt einspringt, ist der Elternbeitrag naturgemäß gering, denn die Berechtigung für die staatliche »Förderung« bemißt sich in der Regel an deren Einkommen. Die monatlichen Gesamteinkünfte der Studierenden betrugen 2009 im Durchschnitt ...

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