Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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15.03.2012 / 0 / Seite 17 (Beilage)

Der Münchner Mali-Tag

Christoph Wackernagel, Ex-Terrorist, Schauspieler, Onkel der hinreißenden Katharina, hat es schon ­wieder getan: nämlich ein Buch geschrieben

Jürgen Schneider

Ein Krimi, ein kurzweiliger nach dazu, der zwischen Bamako in Mali und München spielt? Warum nicht, im deutschen Fernsehen sind nahezu alle Städte zwischen Flensburg und Freiburg bereits einmal Tatort gewesen, selbst eine neue Bielefeld-Verschwörung flackerte neulich mal über die Bildschirme. Der gebürtige Ulmer Christof Wackernagel, der sich seit nahezu zehn Jahren häufig in Bamako aufhält, hat nach seiner dreispaltig auf 600 Seiten gesetzten, großformatig ausufernden Traumtrilogie »es« den mit 158 Seiten eher schmalen Roman »Der Fluch der Dogon« über eine bajuwarisch-malische Kunstschieberverschwörung vorgelegt, dessen Plot es verdiente, zu einem Sonntagabendfernsehkrimi zu werden, Kritik an der Herrschaft des Geldes und an eurozentrischen Sichtweisen inklusive.

Der Deutsche Stefan lebt schon Jahrzehnte in Bamako, trägt längst die landesübliche Kleidung, spricht die Landessprache Bamanankan, hat den Namen Madou Diarra angenommen...

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