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15.03.2012 / 0 / Seite 12 (Beilage)

Diese ganze schöne Demokratie

»Die Schwestern« von der Strittmatter-Tochter Judka beschreibt die Generation der Wende, vorher und nachher

Christiana Puschak

Im Strittmatter-Jubiläumsjahr erscheint der erste Roman der Journalistin Judka Strittmatter, Enkelin des großen Erwin, so die vollmundige Ankündigung einer Lesung mit der Autorin im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche. Und weiter ist zu lesen, ihr Buch erzähle von einer Reise zurück in ein vergessenes ostdeutsches Milieu, in eine Vergangenheit, der wenig Versöhnliches und viel Zweifelhaftes und Schmerzliches anhafte. Und ihr Roman sei eine Abrechnung mit einer lieblosen Familie. Literatur also als Therapie, als Aufarbeitung individueller und kollektiver Traumata? Ja, aber nicht nur.

Zwar wartet Judka Strittmatter in »Die Schwestern« mit der Lebensgeschichte einer DDR-Familie auf, aber der Roman ist weit mehr als ein Einblick in Familienaufstellung und DDR-Vergangenheit. Mit leichter Hand und mit galligem Humor wird man in ein Leben entführt, in der Feuersglut und Eiseskälte, bittere und süße Gefühle, Stumpfheit, Gleichgültigkeit und Aufb...

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