Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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15.03.2012 / 0 / Seite 9 (Beilage)

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Ende einer Zweierkiste: Wolfgang Pohrt wendet sich vom Marxismus ab

Christof Meueler

Mach et jut, tschüssikowski, bye-bye – Wolfgang Pohrt verabschiedet sich vom Marxismus. Witziger wäre es, er würde sich vom schlechten Wetter verabschieden, denn sein Hauptvorwurf an den Marxismus lautet, daß er nichts bringt. Jedenfalls keine Weltrevolution und auch keine Freude für Wolfgang Pohrt. Das hat er jetzt, mit dem Erreichen des Rentenalters, klargekriegt.

Da ist er nicht der erste, dem es so geht. In Buchform haben Abwendungen vom Marxismus stets etwas Maniriertes, da der dem Marxismus entsagende Intellektuelle nicht einfach fortgeht, weil er sich für neue Dinge interessieren möchte, sondern diese Entscheidung extra pädagogisch begründen möchte. Doch wer will schon die Zweierkisten anderer Leute wissenschaftlich diskutieren? Bei Pohrt kommt hinzu, daß sein neues Buch alles andere als brillant ist, aber vielleicht ist es auch als Abschied vom brillanten Denken gedacht? Pohrt, der in den 1980er Jahren als strenger wie genialer Kritike...

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