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07.09.2011 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Braune Ordnungshüter

Berliner Neonazis wettern im Wahlkampf gegen brennende Autos. Gegner mobilisieren gegen Treffpunkte der Rechten.

Markus Bernhardt

Die in Berlin aktive militante Neonaziszene geriert sich im Wahlkampf als eine Art Bürgerwehr. So ruft ausgerechnet Sebastian Schmidtke, stellvertretender Landesvorsitzender der NPD und Kandidat seiner Partei für die Wahlen am 18. September auf der Landesliste, für den 11. September zu einer Kundgebung unter dem Motto »Sicherheit durch Recht und Ordnung« auf.

Schmidtke gilt als Bindeglied zwischen NPD, militanten Kameradschaften und »Autonomen Nationalisten« in Berlin. In den vergangenen Monaten hat er mehrfach rechte Aufmärsche angeführt, bei denen es zum Teil, wie im Mai in Kreuzberg, zu massiven Angriffen seitens der Neofaschisten auf Gegendemonstranten kam. Die NPD will nun auf die Debatte um angezündete Fahrzeuge in der Hauptstadt aufspringen, die seit geraumer Zeit von CDU und FDP als Wahlkampfthema mißbraucht wird, um mit »Law and Order«-Parolen zu punkten. »Linkskrim...

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