Gegründet 1947 Montag, 17. Juni 2019, Nr. 137
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07.09.2011 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Quo vadis, Antifa?

Über fragwürdige Bündnispartner und den Umgang mit Aussteigern aus der rechten Szene diskutierten Aktivisten in der jW-Ladengalerie.

Claudia Wangerin

Großdemonstrationen und Massenblockaden gegen Neonazis zählen zu den wenigen praktischen Erfolgserlebnissen, die außerparlamentarische Linke zur Zeit in Deutschland verbuchen können. Sind doch Generalstreiks gegen eine massenfeindliche Wirtschafts- und Sozialpolitik oder gar gegen eine aggressive Außenpolitik schlicht verboten, und ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung ist gründlich eingeschüchtert.

Wären »Verschwörungstheorien« nicht tabu, dann wäre der Gedanke, die neonazistische NPD könnte nur deshalb noch erlaubt und vom Verfassungsschutz mit aufgebaut worden sein, um linke Kräfte zu binden und vom Widerstand gegen die Regierungspolitik abzuhalten, vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Sicher ist, daß das Verbotsverfahren gegen die NPD 2003 an ihrer »fehlenden Staatsferne« und der zu aktiven Rolle der V-Leute des Inlandsgeheimdienstes in ihren Reihen scheiterte. Seither stoßen Antifaschisten mit ihrem Anspruch, Neonazis &...

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