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03.08.2011 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Gärtners little helper

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird weltweit bedenkenlos eingesetzt. Agrogentechnik brachte enormen Anstieg beim Verbrauch. Neue Studie belegt seine Gefährlichkeit

Steffi Ober

Die Mehrheit der deutschen Gartenfreunde legt Wert auf blitzsaubere Rosenbeete und unkrautfreie Gartenwege. Also greifen sie zur Roundup-Spritze. Unter diesem und anderen Handelsnamen wird weltweit das Herbizid Glyphosat vertrieben. Das Mittel gilt weithin als harmlos und schnell abbaubar.

Für eine vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Auftrag gegebene Studie wurden nun jedoch zahlreiche Forschungsergebnisse der letzten Jahre ausgewertet, die belegen: Glyphosat ist alles andere als ungefährlich – vor allem, weil es im Zusammenhang mit dem Anbau herbizidresistenter Kulturen insbesondere in Nord- und Lateinamerika immer exzessiver versprüht wird. Im wahrsten Sinne des Wortes ohne Rücksicht auf Verluste bei den Menschen, die in der Nähe der riesigen Anbauflächen leben (siehe auch S. 3). Auch die Folgen für Mikroorganismen, Kleinlebewesen und Beikrautflora – für Humusbildung und damit Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit von entscheidender Bedeut...

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