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01.06.2011 / 0 / Seite 12 (Beilage)

»Investition ins Glück«

Internationale Studie liefert unterhaltsame und absonderliche Statistiken zum Befinden von Eltern

Friederike John

Es muß ja auch irgendwas für mich dabei rumkommen, sagt sich der Industriestaatenmensch, wenn er sich nach vielem Hinundherüberlegen für ein oder zwei Kinder entscheidet. Ökonomische Vorteile verspricht das Nachwuchsprojekt in westlichen Gesellschaften allerdings nicht mehr, schon gar nicht in Zeiten allgemeiner Prekarisierung der Lebensverhältnisse und »demographischen Wandels«. Aber Forscher des Rostocker Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und der University of Pennsylvania haben jetzt herausgefunden, daß Kinder zu haben »eine Langzeitinvestition ins Glück« sein könne, so drückte sich jedenfalls der Rostocker Demograph Mikko Myrskylä aus, als er die Untersuchungsergebnisse im März der Öffentlichkeit präsentierte.

Nun gab es zuvor diverse Studien, die belegen wollten und dies auch schafften, daß Eltern keineswegs glücklicher seien als Kinderlose, im Gegenteil. Dem will das neue Projekt offenbar etwas entgegensetzen ...

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