Der Schwarze Kanal
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23.02.2011 / 0 / Seite 5 (Beilage)

»Er provozierte ja auch gerne«

Mit 27 Jahren verließ Peter Hacks 1955 die bayerische Landeshauptstadt, um einer der bedeutendsten Autoren der DDR zu werden. Später besuchte er München oft. Ein Gespräch mit Annegret Pavel

Interview: Reinhard Jellen

Peter Hacks (*1928 in Breslau, † 2003 bei Groß-Machnow) studierte ab 1947 an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft, Philosophie und Soziologie. Nach der Promotion 1951 lebte er zunächst als freier Schriftsteller in München, das er 1955 verließ, um in die DDR zu ziehen.
F: Frau Pavel, wie haben Sie Peter Hacks kennengelernt?

Ich habe Peter Hacks in München anläßlich einiger Premieren in den 60er Jahren kennengelernt. Das war zur Zeit von »Amphitryon« und »Der Schuhu und die fliegende Prinzessin«. Dann habe ich ihn einmal zur Premiere vom »Frieden« in Wien getroffen. Über die Zeit davor weiß ich nicht viel. Ich bin erst 1963 nach München gekommen und habe 1964 meinen Mann Hans-Joachim Pavel geheiratet, der über viele Jahrzehnte der Verleger von Peter Hacks war und für seine Stücke den gesamten Westvertrieb übernommen hat. Hacks war als BRD-Flüchtling in Westdeu...

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