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23.02.2011 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Gegenöffentlichkeit

Münchner Leserinitiative der jungen Welt gründete sich vor acht Jahren. In dieser Zeit hat sich die Zahl der Abonnenten in ihrer Stadt vervierfacht

Elli Rötzer

Olaf Mabek wollte nie einer Partei beitreten, aber aktiv war er immer. Bei der Leserinitiative der jungen Welt in München hat er vor acht Jahren seine politische Heimat gefunden. Mabek nennt sich selbst Fan der jW. Seit 15 Jahren liest er das Blatt. Seit er es in der Leserinitiative aktiv unterstützt, ist die jW für ihn mehr als nur eine Zeitung. Mabek und seine Mitstreiter sind aus der linken Szene Münchens nicht mehr wegzudenken: Regelmäßig organisieren sie Veranstaltungen, laden Redakteure der jungen Welt zu Vorträgen ein oder unterstützen Aktionen linker Gruppen und Parteien. Außerdem diskutieren sie oft über die Inhalte der Zeitung. Dabei wird nicht selten gestritten. Das ist auch gut so, da sind sich die Aktivisten einig: »Die jW ist schließlich kein stromlinienförmiges Parteiorgan«, sagen sie zur Begründung. »Wer möchte sich schon für ein langweiliges Blatt engagieren?« Seit es die Leserinitiative gibt, fehlt Mabek auf fast ...

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