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26.05.2010 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Torpfosten schieben

Die FIFA schränkt die Pressefreiheit ein, um das »Verhalten der Menschen zu regulieren«. In Südafrika ist das schwierig

Christian Selz

Bekanntlich knüpft die FIFA die Vergabe einer WM an restriktive Bedingungen. In Südafrika bekommen das zur Zeit all jene zu spüren, deren Geschäfte im Umkreis der Stadien liegen. Während des Turniers haben diese Läden dicht zu bleiben. Aber auch die als unbeugsam bekannte Presse hat mit den Regularien der Fédération Internationale de Football Association zu kämpfen.

Auf der Titelseite des Herald, der ältesten Tageszeitung Südafrikas, ist oben links ein Gewinnspiel annonciert. Neben einem karg rötlichen Banner werden die Fußballfans aufgerufen, Anfeuerungs-SMS für das Nationalteam Bafana, Bafana an die Redaktion zu schicken. Zu gewinnen gibt es eine Million Rand (100000 Euro). Die Aufmachung war bunter geplant. Ursprünglich hatte die Zeitung an diesem Platz das WM-Maskottchen Zakumi und den WM-Pokal abgebildet. »Wir mußten das zurückziehen«, sagt der leitende Redakteur Keith Bell, der genervt ist über die Vorgaben des Weltverband...

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