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04.11.2009 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Konkurrent China

Zum Beispiel in Afrika: Pekings wirtschaftliches Engagement erschwert die Durchsetzung neoliberaler Konzepte. Kooperation zwischen Partnern als Modell

Rainer Rupp

Chinas Bruttosozialprodukt verdoppelt sich alle sieben Jahre. Auch 2009 setzt die Volksrepublik trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise das rasante Wachstum fort. Um dieses für die Zukunft zu gewährleisten, genießt die Rohstoffsicherung einen hohen Stellenwert in der chinesischen Politik. Dabei kauft Peking nicht nur in den entwickelten Ländern wie Australien gegen Bargeld ein, sondern engagiert sich rund um die Welt zunehmend stark in Entwicklungsländern: Von Südost- und Zentralasien über Afrika bis hin nach Lateinamerika agieren staatliche und private chinesische Unternehmen.

Während die chinesische Bergbaugesellschaft Yanzhou Coal gerade den australischen Grubengiganten Felix für 3,5-Millarden Dollar übernommen hat, will die staatliche Ölgesellschaft CNOOC durch den Kauf der Förderrechte vom norwegischen StatoilHydro-Konzern sogar schon bald in US-amerikanischen Gewässern des Golfs von Mexiko Öl fördern. Um mehr als Bargeld geht es dagegen in ...

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