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05.08.2009 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Selbst ist der Gärtner

Dem Terror der Saatgutindustrie etwas entgegensetzen: Im privaten Garten kann man auch traditionelle Obst- und Gemüsesorten anbauen. Natürlich ohne Pestizide und synthetischen Dünger

Rainer Balcerowiak, Wandlitz

Wer kennt sie nicht, die gähnende Langeweile an den Obst- und Gemüseständen herkömmlicher Einkaufsstätten. Zwar sehen die Auslagen oft wunderbar bunt aus, von Sortenvielfalt kann aber keine Rede sein. So dominieren beispielsweise »Elstar« und »Jonagold« mit einem gemeinsamen Marktanteil von fast 50 Prozent den Apfelmarkt. Einigermaßen gut erhältlich sind vielleicht noch »Gala«, »Braeburn« und »Golden Delicious«, aber das war’s dann auch schon. Ähnlich sieht es bei Birnen und Pflaumen, aber auch bei Kartoffeln, Bohnen, Salaten und Wurzelgemüse aus.

Produktion und Vertrieb von Obst und Gemüse sind längst Bestandteil einer global agierenden Nahrungsmittelindustrie, für die Einheitlichkeit und Haltbarkeit die wesentlichen Kriterien sind. Dazu kommen europäische Institutionen, die unter anderem Vorgaben zu Größe, Gewicht, Schädlingsanfälligkeit und Aussehen »verkehrsfähiger« Sorten ...

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