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30.04.2009 / 0 / Seite 7 (Beilage)

»Medien warnen vor ›Gefahr des linkem Populismus‹«

Die polnische Regierung setzt in der Krise weiter auf neoliberale Dogmatik. Trotz Desorientierung der großen Gewerkschaften organisiert sich Arbeiterwiderstand. Ein Gespräch mit Dariusz Zalega

Interview: Tomasz Konicz


Dariusz Zalega Ist Chefredakteur der linken Wochenzeitung Trybuna Robotnicza (Arbeitertribüne), die von der Freien Gewerkschaft »Sierpien 80« (»August 80«) herausgegeben wird.

F: In den westlichen Medien wird oft die Meinung geäußert, daß Polen, verglichen mit anderen Ländern Osteuropas, bislang bei der Krise relativ glimpflich davonkam. Die Agentur Fitch-Rating behauptet in einer Anfang April veröffentlichten Analyse sogar, Polen sei gegenüber den Krisenfolgen »am wenigsten verletzbar« in ganz Osteuropa. Sind das nicht allzu optimistische Annahmen?

Die Regierung verschließt sich vor der Wirklichkeit und behauptet, daß man mit dieser Krise nicht übertreiben solle. Der bekannte neoliberale polnische Professor Janusz Czapinski forderte Regierungschef Donald Tusk auf, öffentlich zu erklären, daß es in Polen überhaupt keine Krise gebe. Aber außerhalb dieser schamanenhaften Beschwörungen wissen alle, daß die Krise da ist....



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