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22.04.2009 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Ab in die Mitte

Studie des Bildungsministeriums malt ein düsteres Bild: Jungakademiker wollen mit Politik nichts mehr zu tun haben

Ralf Wurzbacher

Haben die Hochschulen noch das Zeug dazu, die »Verhältnisse zum Tanzen zu bringen«? Nimmt man die Befunde der aktuellen Studie zum »Wandel politischer Orientierungen und gesellschaftlicher Werte der Studierenden«, dann erscheint das eher zweifelhaft. Angepaßt, indifferent, politisch konzept- und teilnahmslos, unsolidarisch: diese Attribute schreibt die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz dem Durchschnittsstudenten von heute zu. Die im März veröffentlichte Untersuchung ist eine Zusatzerhebung zum im Zwei- bis Dreijahresrhythmus erscheinenden Studierendensurveys des Forscherteams und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Dessen Hausherrin Annette Schavan (CDU) kann angesichts der Ergebnisse aufatmen: Mit der Revolution hat die Masse der Jungakademiker momentan nichts am Hut.

Warum sollten sie auch? Schließlich ist und war die Hochschule niemals eine exklusive gesells...

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