Gegründet 1947 Mittwoch, 26. Juni 2019, Nr. 145
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26.11.2008 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Nachgetrunken

Weingut Amalienhof oder: Die Natur kann es besser

So kann es gehen. Da sitzen seit Jahrzehnten Züchter in ihren Laboren und versuchen durch Kreuzungen, geschmacksoptimierte, säurereduzierte, pilzresistente, farbintensive oder weiß der Henker was für Rebsorten zu kreieren, und dann kommt Mutter Natur und zeigt ihnen den Stinkefinger. Denn während in den Laboren größtenteils Murks (Dornfelder !!) entsteht, der – von einigen Ausnahmen abgesehen – ähnlich schnell von der Bühne verschwindet, wie er auftauchte, ist auf dem Beilsteiner Steinberg bei Heilbronn ohne menschliches Zutun eine völlig neue Sorte entstanden.

Ausgangspunkt war im Jahr 1976 die Aussaat von über 200000 Lembergerkernen durch die Macher des Weingutes Amalienhof mit dem Ziel, gesündere und widerstandfähigere Lemberger-Klone zu finden. Nach zwei Jahren blieben durch ständige Auslese von den so gezogenen Pflanzen 200 Exemplare übrig, von denen zwei besonders auffielen...

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