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25.09.2008 / 0 / Seite 12 (Beilage)

Geeint gegen Sarkozy

Französische Gewerkschaften mobilisieren gemeinsam zum landesweiten Protesttag am 7. Oktober. Widerstand gegen Postprivatisierung und Arbeitszeitverlängerung

Christian Giacomuzzi, Paris

Die französischen Gewerkschaftsverbände sind sich einig darin, daß sie bei der Verteidigung ihrer sozialen Forderungen in diesem Herbst geeint vorgehen müssen, um bei der konservativen Regierung von Präsident Nicolas Sarkozy (UMP) Erfolgschancen zu haben. »Wir haben festgestellt, daß es nichts nützt, mit dem Präsidenten oder den Ministern zu diskutieren«, betonte der Generalsekretär der kommunistischen Gewerkschaft CGT, Bernard Thibault, und nannte als Beispiel die Abschaffung der 35-Stunden-Woche, die Sarkozy trotz der Proteste der Beschäftigtenorganisationen und trotz entgegengesetzter Versprechen im Präsidentschaftswahlkampf von 2007 durchgesetzt hat.

»Nicolas Sarkozy setzt einen derart persönlichen Stil bei der Führung des Landes durch, daß man absolut ein anderes Kräfteverhältnis schaffen muß, um sich Gehör zu verschaffen«, so Thibault. Daher hat die CGT gemeinsam mit den Gewerkschaften CFDT, FSU, CFE-CGC, UNSA und Solidaires einen landesweiten P...

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