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25.09.2008 / 0 / Seite 11 (Beilage)

Unruhe und Wut beim TUC

Kongreß des britischen Gewerkschaftsdachverbandes beschäftigte sich mit Rezessionsfolgen. Rückverstaatlichung der Energiekonzerne gefordert

Christian Bunke, Manchester

Die alljährlichen Kongresse des britischen Gewerkschaftsdachverbandes TUC sind üblicherweise eine recht berechenbare Angelegenheit. In den vergangenen Jahren dienten sie hauptsächlich als Plattform für Regierungspolitiker der Labour-Partei, die sich – ihrer beschäftigtenfeindlichen Politik zum Trotz – gerne von den Delegierten feiern ließen. Doch der diesjährige Gewerkschaftstag, der in der zweiten Septemberwoche im Seebad Brighton stattfand, war anders.

Dieses Mal spiegelte die TUC-Konferenz bis zu einem gewissen Grade die Unruhe, Nervosität und auch Wut wider, die sich im Vereinigten Königreich aufgestaut hat. In zwei Jahren wird Labour höchstwahrscheinlich nicht mehr an der Macht sein. Die Umfragewerte für die traditionell mit den Gewerkschaften verbundene Partei liegen im Keller. Das würde sich auch nicht ändern, sollte Premierminister Gordon Brown noch vor der Wahl als Parteichef abgelöst werden.

Brown vor dem Ende

Selbst wenn die Brown-Regierung...

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