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25.09.2008 / 0 / Seite 10 (Beilage)

Studierende nicht wehrlos

DGB-Jugend klärt an Hochschulen über Möglichkeiten auf, sich gegen Niedriglöhne und miese Arbeitsbedingungen aufzulehnen

Julia Graesse / Carla Dietrich

Die Studierenden von heute liegen nicht faul im Park herum oder feiern nächtelang durch. Sie stehen unter einem immensen Druck: Die Hochschulen setzen in den meisten Studiengängen eine 35 bis 40-Stunden-Woche an. Zudem muß ein Großteil nebenher noch arbeiten gehen – und das nicht zu knapp: Fast 60 Prozent der Studierenden geben an, neben ihrem Studium zu jobben. Viele von ihnen brauchen das verdiente Geld schlicht zum Überleben und nicht etwa, um sich einen schicken Urlaub oder ein Auto zu leisten.

Als hätte man nicht schon genug Streß durch Uni und BAföG-Amt, nervt oftmals auch noch der »Arbeitgeber«, der einem vormachen will, daß man als Student nicht die gleichen Rechte in der Anstellung hat wie andere Beschäftigte. Und nach dem Studium geht die prekäre Beschäftigung weiter.

Billige Arbeitskräfte

Aus dieser Situation hat die DGB-Jugend den Schluß gezogen, daß neben den Auszubildenden auch die Studierenden auf ihre Unterstützung angewiesen sind und gewer...

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