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22.07.2008 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Alte und neue Gefahren

Die Debatte über den Sozialismus in Kuba trägt zum Überleben des Systems bei. Lehren aus den Entwicklungen Osteuropas

Harald Neuber

bu: Traditionelle Arbeit: Bauern auf einem Tabakfeld in der westlichen Provinz Pinar del Rio

Kuba bleibt das Land des Unerwarteten. Schon Anfang der 1990er Jahre rechnete alle Welt mit dem Fall des Tropensozialismus. Vor allem in Lateinamerika fürchteten nicht wenige eine solche Entwicklung. Doch während Osteuropa eine Welle der kapitalistischen Restauration überrollte, blieb der kubanische Sozialismus allen Erwartungen entgegen bestehen. Und das, obwohl mit der Auflösung des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) Ende Juni 1991 rund 85 Prozent des Außenhandelsvolumens über Nacht wegbrachen. Die kubanische Gemeinschaft blieb, wie schon in Zeiten des antikolonialen Befreiungskampfes im 19. Jahrhundert, gegen äußere Gefahren immun. Als sich knapp eineinhalb Jahrzehnte später die Wirtschaft weitgehend erholt hatte und der Höhepunkt der Krise überwunden war, hielt der damalige Präsident Fidel Castro in der Universität von Havanna eine Rede, die heute zu...

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