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29.04.2008 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Zeit für eine Offensive

Schlußfolgerung aus der Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Forderung nach kollektiver Arbeitszeitverkürzung muß wieder auf die Tagesordnung

David Matrai

Ausgehend vom Gründungskongreß 2001 startete ver.di vor fünf Jahren eine arbeitszeitpolitische Initiative. Das Ziel war, in dieser Frage aus der Defensive zu kommen und das Thema Arbeitszeitverkürzung wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Hierfür wurden Bestandsaufnahmen und Analysen in den ver.di-Fachbereichen angeregt, Befragungen durchgeführt und man versuchte, aus den Ergebnissen ein gemeinsames Arbeitszeitkonzept zu entwerfen. Dieses sollte bereits existierende Initiativen der einzelnen Fachbereiche integrieren, den unterschiedlichen Gegebenheiten in den ver.di-Branchen Rechnung tragen und durchsetzbar sein.

Doch heute muß festgehalten werden: Weder ist es gelungen, ein arbeitszeitpolitisches Konzept für die Gesamtorganisation ver.di zu entwickeln, noch ist in der tarifpolitischen und betrieblichen Praxis die Verlängerung der Arbeitszeiten aufgehalten oder der Prozeß gar umgekehrt worden. Statt dessen setzte sich das seit Mitte der 1990er Jahre voran...

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