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12.12.2007 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Macht sich von allein

Putzen, kochen, Widerstand leisten: Von der Politisierung der Hausarbeit und den Fallstricken der Queer-Theorie

Susan Geißler

Melanie Groß / Gabriele Winker (Hg.): Feministische Queer Kritiken neoliberaler Verhältnisse. Unrast Verlag, Münster 2007, 192 Seiten, 14 Euro

Geschlechtertheorie läuft wie jede andere akademische Beschäftigung Gefahr, wegen mangelnder Umsetzung in geistiger Selbstbefriedigung zu versanden. Der Band »Feministische Queer Kritiken neoliberaler Verhältnisse« macht es sich zur Aufgabe, Theorie zu politisieren und brauchbar zu machen für den Widerstand gegen strukturelle Diskriminierungen im Alltag. Die versammelten Texte entstanden während eines Seminars an der Uni Hamburg-Harburg.

Die Autorinnen rücken einen Aspekt besonders in den Blick: In einer neoliberalen Gesellschaft gibt es keine Exklave der Privatheit. Die kapitalistische Marktökonomie mit ihrer fixen Idee der Kostenminimierung spiegelt sich heute auch in der Gründung und Gestaltung einer Familie. Wenn Michel Foucault vom modernen Individuum als »Unternehmer seiner selbst« spricht, meint er eben nich...


Artikel-Länge: 6679 Zeichen

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